Blog, Nadel & Faden, Probenähen
Kommentare 2

Herbstgold – ein Kleidchentraum

Ich bin ja nicht gerade die Größte und auch nicht die Schlankste… und nach zwei Geburten darf man auch ein bisschen Hüftspeck über haben, finde ich. Naja, oder ich rede es mir schön 😀 Daher trage ich natürlich am liebsten Kleidung, die nicht aufträgt und der Figur schmeichelt. Bei Kleidern war das bisher daher eher schwierig. Denn entweder sind sie in Sackform oder sie betonen Hüften, Bauch und Möpse… überall da also, wo es noch ein bisschen was zu tun gibt!

Und dann “BOOM” war da der Probenähaufruf der wilden Matrossel auf Facebook für Herbstgold. Ein Kleiderschnitt der mir auf den allerersten Blick sofort gefallen hat. Das passiert sehr selten. Daher hab ich mir diesmal ganz besonders die Daumen gedrückt, um hier mit dabei zu sein. Und ich hatte wirklich großes Glück und durfte mit dabei sein. Es war ein tolles Probenähen. Denn nicht nur der Schnitt war klasse und schon so ausgefeilt, dass es keinerlei Änderung mehr bedurfte, sondern auch die ganze Truppe war ein Traum. 93!!! Weiber auf einen Haufen – man könnte meinen, der Zickenkrieg ist da nicht weit her. Aber im Gegenteil. Alle waren zuckersüß und ganz toll natürlich die “Gruppenmutti” – das wilde Matrosselchen. Und es war schon etwas mit Wehmut verbunden, als das Probenähen dann vorbei war. Aber man sieht sich ja immer zweimal.. oder dreimal 🙂 Und als ganz tolle Erinnerung habe ich ja meine Kleidchen. Die möchte ich euch natürlich noch zeigen.

Das alltagstaugliche Herbstgold nach dem Grundschnitt

Den Grundschnitt von Herbstgold könnt ihr mit langen Armen oder Dreiviertelarmen nähen. Außerdem wird am Halssaum ein Bündchen angenäht, welches mit einer Kordel, Jersey- oder Satinband geschlossen werden kann. Ich habe hier eine Jerseynudel aus meinem Grundstoff zum Verschließen gewählt und meiner großen Püppi zwei Holzkugel gemopst. Das Kleid ist aus Jersey genäht. Da kam endlich der Stoff aus dem Design “Kuller” vom Stoffonkel in Grau zum Einsatz. Ich fühle mich da wirklich sehr wohl drin, denn der Stoff ist aus einer herrlich festen Qualität. Also nicht zu dünn oder schlabberig.

Und fällt euch was auf? Auf einem Bild hat sich doch tatsächlich ein Katerchen von unserem Hof eingeschmuggelt und strich mir die ganze Zeit um die Beine 🙂 Ich lach ja eigentlich nicht so gern auf Bildern. Das ist so mein persönlicher Horror… warum weiß ich nicht… find ich mich immer besonders furchtbar. Aber da konnte ich nicht anders. Und damit Katerle das nicht umsonst gemacht hat, ist das Bild natürlich mit dabei <3


Hier ein Link zu den Kullern vom Stoffonkel, welche es derzeit in wunderschönen Farben gibt: KLICK

Das Schnittmuster für das Herbstgoldkleid findet ihr bei Dawanda und bei Makerist

Mein Festtagsherbstgold

Für Weihnachten habe ich nun auch seit Herbstgold schon mein Kleid. Denn schick geht mit diesem Schnitt auf jeden Fall auch. Da muss ich aber mal ein bisschen ausholen. Ich weiß noch ganz genau, wie ich zu Beginn meiner Nähleidenschaft jeden Schritt, jeden Schnitt, jede Naht fünfmal in den ebooks nachgelesen hatte, um ja nix falsch zu machen. Einen Schnitt abwandeln? Nie und nimmer 😀 Jetzt bin ich deutlich mutiger geworden. Denn wie ihr bei meinem Festtagsherbstgold sehen könnt, ist dort das Oberteil geschlossen und sogar geteilt. Hinten wie vorn mit Lochstrickjerseydingsbums (keine Ahnung wie der genau heißt.. gekauft bei Kathi Kunterbunt). Und das werde ich tragen. An Heilig Abend unterm Baum 🙂 Und dank des Stillens passe ich nun noch ein bisschen besser rein.

Übrigens ist die geschlossene Variante ebenfalls eines der vielen Tutorials im ebook von Herbstgold. Da gibt es dann noch viel viel mehr. Mit Knopfleiste, geteilt und und und… Ich wünsche euch viel viel Spaß beim nachnähen!

2 Kommentare

  1. Pingback: Mein erstes Design-Nähen für die StoffMetropole -

  2. Pingback: "Der Endgegner ist besiegt!" oder "Ich nähe mir einen Parka" -

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.